+++ Ausstellung „donau impulse 2857“ bis 14.12., Galerie Daliko/Krems +++

„KREMS HAT RECHT“ vom 17.06. bis 02.07.2005

17.06.2005

„KREMS HAT RECHT“, zur 700 Jahre Stadt­rechts­feier der Stadt Krems hat der Verein ein tempo­rä­res, spar­ten­über­grei­fen­des Festi­val für zeit­ge­nös­si­sche Kunst orga­ni­siert und umge­setzt. Orts­be­zo­gene Instal­la­tio­nen und die Nutzung leer­ste­hen­der Geschäfts­lo­kale waren die Kenn­zei­chen dieser Aktion. Neben künst­le­ri­schen Zugän­gen spiel­ten auch marke­ting­tech­ni­sche Über­le­gun­gen – Bele­bung der Altstadt von Krems – eine wich­tige Rolle.

Stadt als Kuns­traum – Stadt als Kommu­ni­ka­ti­ons­raum!


„Krems hat Recht“, das Sieger­pro­jekt des Wett­be­werbs zum Stadt­ju­bi­läum „700 Jahre Krems“, lädt zwischen 17. Juni und 2. Juli zur akti­ven Mitge­stal­tung des Kommu­ni­ka­ti­ons­raums Stadt ein. Der Verein raumgrei­fend hat als Veran­stal­ter des Projekts „Krems hat Recht“ zahl­rei­che Künst­le­rin­nen und Künst­ler unter­schied­lichs­ter Spar­ten einge­la­den, ihre Konzepte zu verwirk­li­chen und damit einen Beitrag zum Stadt­ju­bi­läum zu leis­ten. Die Bevöl­ke­rung ist einge­la­den, sich an den Projek­ten zu betei­li­gen und nicht nur passiv zu konsu­mie­ren.

Das Programm von 17. Juni bis 2. Juli 2005:

„Die Zeit heilt alle Wunden (?)“: Unge­wöhn­li­che Stadt­spa­zier­gänge durch Krems eröff­nen neue Perspek­ti­ven. Künst­lerIn­nen, Histo­ri­kerIn­nen usw. eröff­nen neue Blick­win­kel auf Krems.

„Walk – wo – man“ ist, wer den beglei­te­ten Rund­gang durch Krems macht – mit Jause, Musik, Gedan­ken, Gedich­ten und Prosa. Mit Hörbil­dern auf alten Wegen und frem­den Pfaden neue Eindrücke erle­ben. Walk­man-Tour durch Krems, gestal­tet von Karin Zogmayer.

„Zeit­raum“ Bauen – Benut­zen – Verän­dern – Zerstö­ren: „Per­ma­nent Move­ment“. Unter diesem Motto soll im Rahmen von Videoin­stal­la­tio­nen auf die zeit­li­che Verän­de­rung des Raumes in Krems einge­gan­gen werden. Instal­la­tion in einem Schau­fens­ter – von Kami Höferl.

„Zeit zu Tanzen“: Ein Contai­ner wird für Krems zum Tanz­raum umfunk­tio­niert. PassantIn­nen haben auch die Möglich­keit, das Musik­pro­gramm mitzu­ge­stal­ten – von Chri­stoph Höschele.

„Uner­hört“. Die unbe­grenzte Fülle an absichts­lo­sen Klän­gen, bedin­gungs­los mit dem Sein verbun­den, unauf­hör­lich aus ihm schöp­fend, gleich­zei­tig so nutz­los auftre­tend, ist uner­hört. Gregor Rein­berg sammelt „nutz­lose“ Klänge in Krems und macht diese mittels einer Tonin­stal­la­tion in der Fußgän­ger­zone hörbar.

„Zeit im Bild“. Krem­ser Schü­lerIn­nen erar­bei­ten gemein­sam mit den Künst­lern Gregor Krem­ser und Jochen Sengseis futu­ris­ti­sche Visio­nen für Krems. Die Ergeb­nisse werden in der Gale­rie Kultur Mitte ausge­stellt.

„Zeit­punkte“. Die Instal­la­tion besteht aus drei verschie­de­nen runden Elemen­ten in unter­schied­li­chen Farben, Größen und Mate­ria­lien. Sie stel­len die „Zeit­punkte“ dar, die im Krem­ser Stadt­raum den ganzen Juni über sicht­bar sind.

„War­te­zeit“, „Weg­zeit“ und „Lebens­zeit“ – ein Projekt von Anna Gerlitz.

„Zeit­zei­chen“. Anfang Mai werden fünf „Zeit­zei­chen“ (Verkehrs­schil­der) in der Krem­ser Innen­stadt aufge­stellt. Die Passan­tin­nen haben die Möglich­keit, auf ange­brach­ten Tafeln spon­tane Zeich­nun­gen zu hinter­las­sen. Die Ergeb­nisse werden gedruckt und ausge­stellt – von Gregor Krem­ser und Jochen Sengseis.

„Das Non Stopp Shop­ping Thea­ter“. Das Künst­ler­duo K.U.SCH. nimmt mit Perfor­man­ce­cha­rak­ter künst­le­risch Bezug auf Geschäfts­si­tua­tio­nen. Spon­tane Inter­ak­tion mit den „Kun­den“ und Kommu­ni­ka­tion spie­len dabei eine entschei­dende Rolle.

„Krems nimmt sich Zeit für die Zukunft“. Die Künst­le­rin­nen Frie­de­rike Grüh­baum und Andrea Brun­ner von funkund­küste eröff­nen in der Krem­ser Innen­stadt eine Zukunfts­werk­statt. Gemein­sam mit allen Inter­es­sier­ten entwi­ckeln die beiden Künst­le­rin­nen Visio­nen und erfin­den Gebrauchs­ge­gen­stände für die Welt von über­mor­gen.

„Krems hängt ab“. Der Bevöl­ke­rung wird mit Hänge­mat­ten in Parks und Plät­zen ange­bo­ten, die Quali­tät von Lang­sam­keit und Müßig­gang in der Stadt zu erle­ben – von Martina Scherz.


Die Veran­stal­tungs­orte: Gale­rie Kultur Mitte: Auss­tel­lung „Zeit im Bild“ (von 18. Juni bis 2. Juli), „Dis­ko­box“ – Tägli­cher Markt (26. Juni bis 1. Juli); zwei Geschäfts­lo­kale in der Unte­ren Land­straße (Fußgän­ger­zone), die tempo­rär für Auss­tel­lun­gen, Perfor­mance, Videoin­stal­la­tio­nen und Work­shops genutzt werden. Weitere Aktio­nen werden im Bereich der Krem­ser Innen­stadt umge­setzt.


Krems hat Recht – Festi­val für zeit­ge­nös­si­sche Kunst zur 700 Jahre Stadt­rechts­feier der Stadt Krems