+++ Ausstellung „donau impulse 2857“ bis 14.12., Galerie Daliko/Krems +++

AufstiegsChance

27.06.2010

Ballett für Sonne und Wind. Im Rahmen des Vier­tel­fes­ti­vals 2011.
Ein Projekt am So, 27.06.10, 10:30 Uhr von Verein raumgrei­fend, Tania Berger (Projekt­lei­tung) und Mitar­bei­tern des Sonnen­plat­zes Groß­schö­nau (mehr…).


Der Klima­wan­del ist in aller Munde. Um ihn eindäm­men zu können muss inner­halb weni­ger Jahr­zehnte ein global vernetz­tes Wirt­schafts­sys­tem auf Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Nutzung erneu­er­ba­rer Ener­gie­quel­len umge­stellt werden. Die Heraus­for­de­rung könnte kaum größer sein.

Dabei gilt es gleich­zei­tig auch etwas wieder­zuent­de­cken, was dem moder­nen Menschen leicht abhan­den kommt: Respekt gegen­über der Umwelt, den Elemen­ten. Im Rahmen des „Tag der Sonne“ am Sonnen­platz Groß­schö­nau star­ten – je nach Witte­rung – Solar­bal­lone und Drachen: Beide Inter­ven­tio­nen spie­len mit den Elemen­ten unse­rer tagtäg­li­chen Wetter­lage. Ein fami­li­en­freund­li­ches Spek­ta­kel, das auf den Nutzen von erneu­er­ba­rer Enegie und die Idee des nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens aufmerk­sam machen will. Mit Hilfe simp­ler Kinder­spiele werden jene Kräfte neu entdeckt, die in weni­gen Jahr­zehn­ten unse­ren Plane­ten mit Ener­gie versor­gen sollen. Ein Häuf­chen Plas­tik­fo­lie, ein Ballon, beginnt sich wie von Geis­ter­hand zu bewe­gen, bläht sich auf, nimmt Gestalt an und erhebt sich – und das gänz­lich ohne tech­ni­sche Hilfs­mit­tel, allein durch die Kraft der Sonnen­strah­len.

Doch auch an bewölk­ten Tagen kann das uns umge­bende Klima künst­le­risch-spie­le­risch erfah­ren werden. Häufig wird dann der Wind zum domi­nan­ten Wette­r­ele­ment. Drachen müssen nicht immer so ausse­hen, wie man sie aus Kinder­bü­chern kennt, ja sie müssen nicht einmal Stäbe haben, um sich in fantas­ti­schen, drei­di­men­sio­na­len Formen in die Lüfte zu erhe­ben. Warum also nicht einfach einmal Häuser flie­gen lassen? Haus­för­mige Drachen bilden, vom Wind getra­gen, ein Dorf am Himmel.